Trafohaus//Lehre

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Hochschuldidaktik Sachsen

Transkript

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00:00:08: Liebe Zuhörer, liebe Zuhörer, herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Trafo Haus Lehre.

00:00:13: Ich freue mich sehr, mit den geschätzten Kolleginnen Ella Lindauer und Kathrin Roggenbauch hier gemeinsam zu sitzen.

00:00:19: Hallo ihr zwei.

00:00:21: Hallo Claudia.

00:00:22: Hallo Claudia und Ella.

00:00:25: Wir sitzen heute tatsächlich alle drei im Trafo Haus auf dem Campus Janalee.

00:00:30: Allerdings nicht in einem Raum, wie wir es ursprünglich geplant hatten, sondern an drei Rechnern.

00:00:35: Das hatte was mit technischen Herausforderungen zu tun.

00:00:38: Aber die haben wir jetzt, glaube ich, bewältigt, sodass wir in die letzte Folge des Jahres, zwei tausendfünf, zwanzig starten werden.

00:00:44: Und es ist eine Folge, die wir, glaube ich, alle drei aufnehmen mit einem lachenden und einem weinenen Auge, weil wir werden auf tolle Zeiten zurückgucken, aber eben auch drauf schauen, dass eins unserer großen Drittmittelprojekte, nämlich D-II, C-II.

00:01:00: in wenigen Tagen zu Ende ist und wir ein bisschen auch über diesen Podcast die Erfolge nochmal sichtbar machen wollen und sichern wollen, was da so passiert ist.

00:01:09: Das heißt, wir werden eine knappe halbe Stunde plaudern über genau das D-II C-II.

00:01:14: über unser Digitalisierungsprojekt, was wir die letzten Jahre hatten, als eines der großen strategischen Förderungsprojekte finanziert durch die Stiftung Innovation in der Hochschullehre, an dem insgesamt elf sächsische Hochschulen beteiligt waren und Katrin und Ella haben das Projekt hier aus der Geschäftsstelle heraus koordiniert.

00:01:37: Ich stelle Ihnen und euch allen die beiden Kurz vor.

00:01:40: Katrin ist schon sehr lange in der Hochschuldidaktik tätig, lange an der Universität Leipzig gewesen, in der Medizindidaktik, dann in der Allgemeinen Hochschuldidaktik der Universität Leipzig hat da intensiv an verschiedensten Projekten und auch an verschiedenen Papieren mitgearbeitet und ist dann... Ich glaube, ich war es, da muss ich mich jetzt korrigieren, wenn ich was Falsches erzähle, als Projektkoordinatorin für D-Zwei C-Zwei zu uns gekommen.

00:02:07: Ella ist auf ganz anderen Wegen zu uns gekommen, nämlich der eine oder die andere erinnert sich vielleicht, wir haben, Tagung, die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Hochschuldidaktik ausgerichtet und Ella war eine der studentischen Mitarbeiterinnen für die Tagung und wir haben sie für diese Tagung eigentlich eingestellt und dann ist sie geblieben und das hat uns sehr gefreut.

00:02:28: Erst als studentische Mitarbeiterin im Trafohaus hat in den Anfängen diesen Podcast auch ganz intensiv mit begleitet.

00:02:36: Wir haben zusammen auch mal ein Artikel über diesen Podcast zum Beispiel geschrieben.

00:02:40: Und dann ist sie ins Projekt eingestiegen im Kontext von Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung für unser Projekt D-II-C-II.

00:02:49: Und ja, wir drei werden heute ein bisschen... dazu plaudern.

00:02:53: Als Einstieg, aber wie immer, die klassische Einstiegsfrage auch in der neunneunzigsten Folge.

00:02:58: Das ist für uns auch eine Wahnsinnszahl für diesen Podcast, dass wir in der Zwischenzeit neunneunzig Folgen gemacht haben.

00:03:06: Die neunneunzigste Folge, also auch mit der klassischen Einstiegsfrage.

00:03:09: Was macht gute Hochschullehre für dich aus?

00:03:12: Und ich würde sagen, Kathrin startet einfach noch.

00:03:14: Ich glaube, ich würde dasselbe beantworten wie letztes Mal.

00:03:18: Es ist für mich immer noch ein großer Teil Beziehungsarbeit, gute Hochschullehrer, also sich auf Studierende einlassen, aber auch Studierende auf Lehrende.

00:03:29: Und ich sage es mal so salopp formuliert, gucken wie es ein Miteinander gut geht, um natürlich dennoch sich Inhalte anzueignen.

00:03:39: Das geht häufig.

00:03:40: glaube ich, ganz besser für Studierende, wenn es irgendeinen Praxisbezug hat.

00:03:44: Genau, und wenn Studierende überhaupt einbezogen werden, befragt werden, wie sie lernen wollen, wie sie lernen können, was sie machen wollen, was sie besonders interessiert.

00:03:56: So, also Beziehungsarbeit und noch ein paar andere Inkredenzen.

00:04:00: Okay, Ella, was ist dein... Ich benutze mal diesen... Wie ich sonst finde, schwierigen Terminus, dass dein Rezept für Kulturhochschullehrer, was macht Kulturhochschullehrer für dich aus?

00:04:14: Ja, ich finde, es ist gar nicht so eine leichte Frage, weil es so groß ist.

00:04:18: Und ich habe in der innerlichen Beantwortung schon gemerkt, dass da so ganz viele didaktische Prinzipien in meine Kopf kommen, die ich jetzt irgendwie so in den letzten über sechs Jahren hier auch um Haus reflektiert habe.

00:04:28: Und dann habe ich mich noch mal besinnend dahin zurück, was ich selbst gut fand.

00:04:35: Und ich glaube, einerseits finde ich Lehre gut, wenn sie den Raum öffnet, nicht nur für methodisch fachliche Kompetenzen, oder also, dass man die entwickeln kann, sondern dass es auch die Möglichkeit gibt, sich persönlich weiterzuentwickeln, dass ich lerne, wie ich eigentlich gut lernen kann, was ich brauche, dass ich auch mit eigenen Unsicherheiten umgehen lerne, diese reflektiere.

00:05:01: Genau.

00:05:01: Und dann generell eine... bei allen, aber auch vor allem bei Lehrpersonen, wertschätzenden, offene Grundhaltungen, Interesse an den Biografien der Studierenden und auch die Möglichkeit, dass Studierende, wenn sie das möchten, ihre Biografien einbringen können in die Lehre, also auch ihre Erfahrungen, Expertise, genau.

00:05:21: Und dann quasi ihre eigene Perspektive auf Inhalte und Aktivitäten in der Lehre einbringen können.

00:05:28: Ja.

00:05:28: Okay.

00:05:29: Da werden wir mit Sicherheit auch gleich nochmal zurückkommen zu all dem, was ihr gerade gesagt habt, in Bezug auf D-II-C-II.

00:05:36: Bevor wir jetzt so richtig starten mit der ersten Frage, Katrin, kannst du mal versuchen, D-II-C-II in zwei, drei Sätzen zu erklären für Menschen, die es dann demnächst nicht mehr live erleben können, was D-II-C-II war.

00:05:52: Okay.

00:05:53: D-II-C-II hatte zum Ziel ... ein bisschen mehr in die Fächer rein zu gucken, also in spezifische Fächer.

00:06:00: Im Konkreten waren das dann fünf Fachrichtungen und dort Digitalisierung voranzutreiben.

00:06:08: Und da hatten sich die Hochschulen noch vier Schwerpunktthemen gewünscht, die sie besonders wichtig war, fanden.

00:06:16: Das waren das Digitale Prüfen, das waren die Digital Skills, das war die ... die Matte mit digitalisierten Aufgaben.

00:06:28: Und Ella, jetzt habe ich das vierte gerade.

00:06:31: Digital

00:06:31: gestützte Werkstatt und

00:06:32: Labor.

00:06:33: Genau, die Labor- und Werkstattarbeit.

00:06:35: Ja, exakt.

00:06:36: Das war eigentlich, das sind die Schwerpunkte und die sollten, wenn möglich, sich gut vernetzen.

00:06:44: Okay.

00:06:45: Das heißt im Bestfall, die Laborarbeit bei zum Beispiel den Ingenieuren zu unterstützen.

00:06:51: Also, elf Hochschulen.

00:06:53: vier Schwerpunkte, fünf Fächer, zwei Personen, die fast die gesamte Zeit in der Koordination waren.

00:07:02: Was hat denn LA D-II-C-Zwei aus deiner Sicht konkret bewirkt?

00:07:06: Also für die beteiligten Akteurinnen und Akteure, für die HDS, aber auch übergeordnet für die digitale Transformation, für die kooperative Transformation.

00:07:18: Also was hat D-II-C-Zwei da bewirken können?

00:07:22: Also die ZWC zwei hatten Anstoß gegeben und im Hochschulübergreifende und gleichzeitig fachspezifischen Austausch in Sachsen anzuregen, zu ermöglichen Räume dafür zu schaffen.

00:07:33: Und glaube also, das Projekt startete ja nach der Covid-Ninzen-Pandemie und da sind ... Wir erinnern uns alle, das war eine ad hoc Umstellung auf hundert Prozent digitale Lehre und wir wissen auch alle, dass es ein großer Katalysator war für die Digitalisierung.

00:07:51: und da sind ad hoc viele Lösungen entstanden an den Hochschulen und die Lehrenden sind ja kreativ geworden und ich denke, dass das dann durch die Communities oder Netzwerke, in den Lehrenden, aber auch Studierende sich austauschen konnten, was ist entstanden und diese Ideen dann nochmal weiterentwickeln konnten und auch verbreiten konnten in Sachsen.

00:08:12: Ich glaube, das war das Ziel und ich glaube, das ist auch gelungen, den Austausch einfach anzuregen.

00:08:19: Und gleichzeitig auch Studierende an der Lehrentwicklung mit zu beteiligen.

00:08:23: Also ich glaube, das ist auch ein Novum, denke ich, in den Communities, das möglich und anzustreben.

00:08:30: Und genau, ich glaube, das ist der besondere Mehrwert an DZC-Zahlen.

00:08:34: Einer der Mehrwerte.

00:08:36: Ja, ich musste gerade innerlich lachen.

00:08:39: Ich musste aufpassen, dass ich nicht lautlos lache, weil ich mich erinnerte, Ella, als wir ganz am Anfang des Projektes hatten wir mit einer dieser fünf Fächer die Situation dass die richtig blass wurden, als wir sagten, nee, nee, jetzt von Anfang an mit Studierenden.

00:08:54: Und es hieß dann, ja, aber wir können doch jetzt die Studierenden nicht.

00:08:59: Das geht doch nicht.

00:09:00: Also das war fast so was von, das gehört sich doch aber nicht, dass wir die Studierenden da jetzt beteiligen und mit einbinden.

00:09:08: Und ich habe jetzt über den Projektzeitlauf gesehen, dass sich das um hundertundachtzig Grad auch bei manchen... gedreht hat, die am Anfang sehr stark dieses Gott mir das so was machen wir in unserem Fach, aber nicht.

00:09:20: Also es ist schön, dass sie da diese absurde Idee haben in der Hochschuldidaktik, aber doch nicht bei uns.

00:09:26: Und ihr habt es gedreht gekriegt.

00:09:28: Wie ist euch das gelungen?

00:09:29: Also Kathrin oder Ella, wer von euch auch antworten möchte?

00:09:32: Also ich sage gleich mal einschränken, das ist nicht überall gelungen.

00:09:36: Das hast du ja auch schon so leicht andeuten angedeutet, Claudia.

00:09:41: Aber es gibt Fächer, die das für die das ganz selbstverständlich war und die hatten richtig Lust drauf, da zu experimentieren.

00:09:50: Die sind auch in eine Klausur gegangen mit ihren Studierenden an einer Hochschule und haben erst mal nachgedacht, wie das aussehen kann und haben da drei Tage miteinander verbracht, um sich das genauer zu überlegen, wie das funktionieren könnte.

00:10:11: Am Anfang haben da bestimmte Leute angebissen und hatten da mehr Lust drauf.

00:10:16: Und am Ende sind ein paar weitere mitgeschwommen, weil sie sich anstecken haben lassen, weil Leute begeistert erzählt haben.

00:10:26: Vielleicht auch, weil die Kolleginnen an den Standorten sehr beharrlich immer wieder davon gesprochen haben.

00:10:32: Wir hatten ja am Ende dann auch noch einen Abschlusssemester, wo wir viele der Ergebnisse, die erarbeitet wurden, nochmal in die Breite getragen haben.

00:10:39: Und da gab es einen extra Strang zum Thema Students as Partners oder ich sage es auch mal, die Kolleginnen haben dann beschlossen, es studentische Partizipation zu nennen, weil sie das für den deutschen Sprachraum den passenderen Begriff finden, weil man da nicht so lange rum eiern muss, was ist eigentlich gemeint.

00:11:00: Da waren wirklich viele Leute da, die sich dafür interessiert haben, welche Methoden gibt es, aber auch welche Erfahrungen habt ihr gemacht?

00:11:07: und ein Podcast gab es ja auch schon dazu hier in der Reihe.

00:11:11: Genau.

00:11:13: Aber wenn du sagst, es haben sich Leute anstecken lassen, es war auch eine Baharlichkeit, die notwendig war.

00:11:18: Wieder an beide gefragt, ihr guckt, wer antworten möchte, könnt ihr das nochmal konkreter machen, könnt ihr mal ein Beispiel erzählen, wie dieses anstecken lassen, Baharlich, sein aussieht.

00:11:28: auch vielleicht, um es sich als Idee und Best Practice für andere zukünftige hochschuldidaktische Themen mitzunehmen, wo jetzt eine Zuhörerin oder ein Zuhörer dieser Folge sagt, euch Struggle grad an diese, an ein Fach anzukommen, an eine Fakultät anzukommen, an eine gewisse Gruppe von Lehrenden anzukommen.

00:11:47: Wie hat das mit dem Anstecken und dem Behaarlich funktioniert bei euch?

00:11:50: Ich glaube, ein ganz gutes Beispiel ist bei den Ingenieurwissenschaften.

00:11:55: Da hat der Kollege Studierende mitbeteiligt beim Prüfungsfragenentwickeln.

00:12:03: Und das ist was, was auf beiden Seiten, sowohl auf leeren Seiten als auch auf studierenden Seite, mit einem großen Mehrwert erlebt wurde.

00:12:14: Also der hat das einfach gemacht.

00:12:16: Ja.

00:12:19: Darin haben sowohl Lehrende als auch Studierende einen großen Mehrwert gesehen.

00:12:23: Lehrende, nämlich denen, dass sie bemerkt haben, dass die anderen Studierenden, die nicht bei den Prüfungsaufgaben mitgewirkt haben, das ganze Format viel mehr akzeptiert haben.

00:12:35: Da nicht so, ich sag jetzt mal, rumgegrittelt haben.

00:12:39: Also die Studenten, die nicht beteiligt waren, haben es mehr akzeptiert, als die, die beteiligt

00:12:43: waren?

00:12:43: Nein, nein, die Studierenden, die beteiligt waren, Die nicht beteiligt waren, haben es akzeptiert, weil Studierende an der Formatentwicklung beteiligt waren.

00:12:54: Und dadurch wiederum haben Lehrende das mehr akzeptiert, weil die Studierenden weniger rumgemeckert haben in großer Menge.

00:13:02: Und dann gesagt haben wir, da haben ja welche von uns mitgearbeitet.

00:13:06: Und das ist jetzt eine Fachrichtung, deswegen habe ich auch die erzählt, wo ihr ... Ich sage mal, sehr große Zurückhaltung gegenüber dem Thema zusammen mit Studierenden über Lehre sprechen war.

00:13:20: Und die gibt es auch immer noch.

00:13:22: Und trotzdem ist das jetzt ein Beispiel, wo es gut gelungen ist, wo alle seitenden Mehrwert erkannt haben an der gemeinsamen Zusammenarbeit.

00:13:33: Anderer Fall ist auch eine Kollegin, die selbst dann irgendwann in die Rolle kam, Lehrende zu sein.

00:13:44: Genau, die war ja auch beim Podcast.

00:13:46: Ich verweise auf die Folge mit Nina Weimann an dich und Anna Prüle.

00:13:49: Genau, also das war auch so.

00:13:54: Anna Prüle war auch am Anfang als Journalistin, ja, weiß auch nicht, hatte nicht so einen Bezug dazu und wusste jetzt auch nicht so genau, um was es eigentlich gehen soll und was das Ganze soll und hat dann aber bemerkt, dass das voll ihr Ding ist.

00:14:11: Ella hatte auch schon noch ein Beispiel auf den Lippen.

00:14:13: Wir haben sie gerade angesehen.

00:14:14: Leglos.

00:14:15: Ja, genau.

00:14:16: Also das eine war jetzt gut.

00:14:17: Practices einfach teilen und zeigen und auch die Erfolg oder positiven Folgen aufzeigen und damit überzeugen.

00:14:24: Und meine Perspektive war ja die Qualitätssicherung und Entwicklung.

00:14:28: Und eine der Aufgabenbereiche war, die Arbeit in den Communities zu evaluieren und wissenschaftlich zu begleiten.

00:14:35: Und wir haben dann auch gefragt, ob es Themen gibt, die bei den Lehrenden, oder die Lehrende lieber ohne Studierende besprechen würden.

00:14:43: Und andersrum haben wir das die Studierenden auch gefragt.

00:14:45: Und es gab, es sind kleine Zahlen, aber es gab eine leichte Tendenz dahin, dass es das gibt.

00:14:50: Und ich habe dann mit den Koordinierenden der Fachcommunities gesprochen und neben den positiven Aufzeigen fand ich es auch einfach total wichtig anzuerkennen, dass es, dass es Statusgruppen Unterschiede gibt.

00:15:03: Unterschiede darin gibt, wie viel Zeit kann man in die Lehrentwicklung investieren?

00:15:06: Studierende sind einfach Studierende und machen das hauptberuflich.

00:15:10: Und es war aber... Und ein Weg war dann zu sagen, okay, gut, vielleicht kann man das in den Treffen mal thematisieren, dass es da Unterschiede gibt und gemeinsam Weg finden.

00:15:18: Wie gehen wir damit um?

00:15:20: Also, das nicht zu verschleiern, sondern einfach auch Schwierigkeit zu thematisieren und sich dann langsam ranzutasten.

00:15:25: Also, studentische Partizipation ist ja ein Kontinuum.

00:15:30: Bei jedem Treffen sind Studierende dabei und aktiv in der Lehrentwicklung oder in der Entwicklung von Lehrernkonzepten beteiligt.

00:15:36: Oder ich kann auch sagen, zu einem Treffen lad ich Studierende ein.

00:15:41: uns die Perspektive an.

00:15:42: Also das ist ja ein Kontinuum und ich glaube sich da langsam ran zu tasten hilft auch dabei Widerstände nach und nach abzubauen.

00:15:49: Ja und das ist natürlich total richtig was Katrin sagte.

00:15:53: Es wird immer wieder Widerstände da geben und das ist auch, es wäre auch merkwürdig, wenn nicht, aber ihr habt gerade wunderbare Beispiele und Wege aufgezeigt, wie man damit umgehen kann und denke, das ist ganz entscheidend.

00:16:05: Ich würde diese Frage, die ich zum Einstieg gestellt habe, vor allem dann zuerst adressiert an Ella.

00:16:10: Katrin, gerne noch einmal wiederholen, weil vielleicht hast du auch noch Antworten, die wir unbedingt hören wollen und sollen.

00:16:17: Was hat D-II-C-II aus deiner Sicht konkret bewirkt für die beteiligten Akteurinnen und Akteure für die HDS?

00:16:23: Und für das übergeordnete Ziel der digitalen, kooperativen Transformation.

00:16:29: Katrin, leg einfach los.

00:16:31: Ah, ich soll loslegen.

00:16:32: Ich hab, okay.

00:16:33: Das ist eine große Frage.

00:16:35: Ja.

00:16:37: Zu einem großen Projekt.

00:16:38: Zu einem großen

00:16:39: Projekt.

00:16:39: Und ich fang ganz klein an.

00:16:45: Oder ganz konkret, klein finde ich es gar nicht, ich finde es nur sehr konkret.

00:16:49: DZC-Zwei hat es geschafft, dass zwei der fünf Communities, die in den Fächern entstanden sind, weiterarbeiten möchten und darüber hinaus zwei weitere Communities oder Netzwerke entstanden sind, nämlich zu XR und zu KI, die werden weiterarbeiten.

00:17:10: Ja, da gibt es große Nachfragen und finde ich einfach cool.

00:17:14: Die machen weiter, da kann man sich weiter daran beteiligen.

00:17:17: Wer möchte, kann sich also.

00:17:20: Informatikerinnen sind herzlich eingeladen ins Netzwerk.

00:17:22: Informatiker und Personen aus der Kunst und Gestaltung sind herzlich eingeladen in die Community der Kunst und Gestaltung einzutreten.

00:17:31: Genauso das Netzwerk der KI macht weiter.

00:17:35: immer alle zwei Monate mit Vorträgen und Auseinandersetzung zum Thema KI in der Hochschullehre.

00:17:41: Und so auch die Kolleginnen zur XA-Einbindung in die Lehre.

00:17:46: Auch da kann man sich beteiligen.

00:17:47: Erst mal zuhören, selber Beiträge einbringen.

00:17:51: Genau.

00:17:52: Das ist ja nochmal ein wunderbares Beispiel, auch für Anstecken und Behaarlichsein.

00:17:55: Also da geht es auch wiederum.

00:17:57: Die Community Kern ist, glaube ich, Lehrende für Lehrende.

00:18:00: Da ist auch mal eine Hochschuldidaktikerin oder ein Hochschuldidaktiker dabei, aber es sind vor allem Lehrende, die sich gegenseitig anstecken, an diesen Themen weiterzuarbeiten.

00:18:09: Und wenn da dann ein, zwei Leute mit einer Behaarlichkeit dabei sind, dann hilft das natürlich, um da voneinander zu profitieren und miteinander im Austausch zu sein.

00:18:18: Also deswegen... Einige der gestarteten werden über die Lernnetzwerke der HDS auch weiter auf der Webseite zu finden sein.

00:18:26: Überhaupt kann man auf unsere Webseite verweisen, die jetzt ganz neu gestaltet ist und wo alle Dinge die... entstanden sind, dokumentiert sind.

00:18:35: Da sind auch wunderbare, ein toller Selbstlernkurs für Studierende.

00:18:40: Wie mache ich, dreihundertsechzig Grad, VR, Geschichten?

00:18:46: Wie kann ich damit arbeiten?

00:18:48: Und wie erstelle ich die Lernumgebung?

00:18:49: Genau, wie erstelle ich die Lernumgebung?

00:18:52: Und hat eine Kollegin einen tollen Selbstlernkurs für Studierende gemacht, den Lehrende wiederum einbinden können, leere Lehre.

00:18:59: Wurde auch schon gemacht, also an der dualen Hochschule.

00:19:02: in Breitenbrunn wurde, das schon Mitstudierenden weiterprobiert, nachdem es an der TU Dresden entstanden ist.

00:19:10: Genau, es gibt auch tolle Selbstmann-Lernmaterialien zu Open Science, auch zur Psychologie heraus.

00:19:19: Es gibt tatsächlich auch viele Daten, weil wir haben im Projekt ja nicht eigentlich nirgendwo losgelegt, ohne eine Iststandserhebung zu machen.

00:19:32: Es heißt, es gibt eine tolle Befragung zum Thema, was halten Studierende eigentlich von der Labor- und Werkstattarbeit?

00:19:43: Welche Hindernisse treten da auf?

00:19:44: Welche Hindernisse sehen Sie auf Grundlage, der auch die Kolleginnen weitergearbeitet haben und ihre Dinge entwickelt haben?

00:19:53: Es gibt unsere große Lehrendenbefragung, die auch ein Datenschatz ist, wo wir die Lehrenden gefragt haben an zehn Hochschulen.

00:20:04: Wie stellen sie sich die Zukunft der Hochschullehre vor?

00:20:07: Ich sage das jetzt auch noch mal so, weil unter dem Kürzungs-Damokless-Schwertern, es ist ja eigentlich, es setzt ja schon an, also es ist nicht nur etwas drohen, das wird ja überall gekürzt.

00:20:19: könnte man jetzt auch denken man legt diese datenadakter weil jetzt kann man sich sowieso überhaupt nicht mehr über die zukunft gedanken machen.

00:20:29: Aber man könnte auch da nochmal reinschauen.

00:20:33: Und nicht nur von Lehrenden hören, wir brauchen eigentlich mehr Ressourcen, um gute Hochschullehre zu machen, sondern da auch nochmal genauer hinzugucken, zum Beispiel zu den Daten, was Verwendene für digitale Tools in der Hochschullehre, aber auch in der Begleitung von Studierenden und was hindert sie daran, das zu tun und was zum Beispiel auch Lehrende halten davon, dass man sich in ganz Sachsen auf Einheitliche Tools.

00:21:05: Einen schießt.

00:21:06: Auch dazu gibt es eine Frage darin.

00:21:10: Das ist ein großer Datenschatz und das sind jetzt zwei Datenschätze, von denen ich was erzählt habe, aber es gibt sozusagen noch mehr Daten, die wir erhoben haben, die auch immer publiziert wurden, die zu finden sind.

00:21:23: Das bleibt auf jeden Fall auch und auch die Daten zum digitalen Prüfen.

00:21:30: Ja.

00:21:31: Das war ja eine tolle Delphi-Befragung, also die Beauftragten mit dem Thema Prüfen wurden ja viermal gefragt, also mit sehr offenen Fragen.

00:21:44: Ja.

00:21:44: Das

00:21:44: ist eine bestimmte Befragungstechnik und es ging ja eigentlich darum, was sind so, was verstehen wir eigentlich unter digitalen Prüfen, aber auch, was hindert uns daran?

00:21:55: Gibt es auch eine Podcast-Folge dazu?

00:21:57: Stimmt.

00:21:59: auf die man noch mal verweisen kann.

00:22:01: Aber ja, auch da spannende Ergebnisse, die da sind.

00:22:07: Und es gibt ja sogar noch mal eine Befragung, die dann gemacht wurde, nachdem das Sächsische Hochschulsgesetz geändert wurde, in der sehr klar wurde, dass zu dem Zeitpunkt der Erhebung die meisten Hochschulen sich noch wenige Gedanken darüber gemacht haben, was die Änderung des Hochschulsgesetzes bedeutet.

00:22:25: Und die Lehrenden Ja, etwas verloren waren.

00:22:31: Ja, aber ich gehe jetzt noch mal einen kleinen Schritt weiter.

00:22:37: Warum war Dc.

00:22:38: II genau zu diesem Zeitpunkt wichtig und richtig?

00:22:40: Also ich habe ja gerade schon einmal angedeutet, es lief von zwanzig, einundzwanzig, jetzt bis zwanzig, fünfzwanzig.

00:22:47: Warum zu diesem Zeitpunkt war das genau das richtige Projekt?

00:22:54: Ja, also ich mein... vielleicht nochmal, um sich das vor Augen zu führen.

00:22:57: Wir haben ja angefangen in Corona.

00:23:00: Also, das waren ja, wir konnten uns am Anfang nicht treffen.

00:23:04: Unser erstes Verbundtreffen hatten wir im Juni.

00:23:09: Zweiundzwanzig.

00:23:10: Also, fast das ganze erste Projektjahr haben wir uns nicht gesehen.

00:23:14: Ich erinnere mich auch noch, als ich dann die Kolleginnen das erste Mal sah und wir so gesagt haben, oh, das sind ja lauter große Frauen hier im Projekt.

00:23:23: weil man sich in Videokonferenzen immer auf Augenhöhe begegnet.

00:23:29: Und ich finde, die ZC-Zwei war genau zu dem Zeitpunkt richtig, weil nach Corona viele Leute, das war auch ein Problem im Projekt, keine Lust mehr hatten auf Digitalität oder Digitalisierung.

00:23:45: Und wir wirklich das Problem hatten.

00:23:48: Also da gab es eine große Müdigkeit.

00:23:51: Auch bei uns.

00:23:53: Und wir sind von Videokonferenz zur Videokonferenz gehüpft und sind dann immer mal wieder auf dem Flur uns begegnet und haben gesagt, nicht nochmal eine Konferenz.

00:24:04: Und so ging es allen anderen auch.

00:24:06: Und alle waren froh, sich wieder in echt zu begegnen.

00:24:10: Und aus meiner Sicht hat die ZAZ so ein bisschen diese Normalisierung, also in den Nicht-Corona-Zustand, didaktisch sinnvoll begleitet.

00:24:20: Gerade zum Beispiel in der Labor- und Werkstattarbeit.

00:24:23: Die hatten genau auch das Thema.

00:24:25: Die waren natürlich froh, dass Labor- und Werkstattarbeit wieder in Präsenz stattfinden kann.

00:24:31: Und da gab es viel... um Himmels willen, ihr wollt uns doch jetzt nicht die Labor- und Werkstatt- Arbeit digitalisieren.

00:24:39: Aber dann ging es eben darum, genau hinzugucken, wo bringt das denn jetzt was?

00:24:43: Wo sind denn sinnvolle Elemente, zum Beispiel in der Vorbereitung von Versuchen, von Experimenten, die man digitalisiert machen kann, für alle, sodass jeder in seinem Tempo das machen kann, weil in der Werkstatt und Laborarbeit ist ja auch immer das Problem, dass... eigentlich alle zum selben Zeitpunkt dasselbe machen sollen, aber eben sich nicht unbedingt alle in der gleichen Geistesverfassung da sind.

00:25:12: Also sie brauchen eine Vorbereitung.

00:25:15: Und wenn die vorbereitet ist und sozusagen, ich sage jetzt mal, auf Konserve vorbereitet ist, hat es einen Vorteil und bringt es auch eine kleine Zeitersparnis für einen Lehrenden.

00:25:28: Ella, was hast du zu ergänzen?

00:25:30: Was ist deiner Meinung nach?

00:25:31: Gibt es noch was, wo du sagst, deswegen war es zu diesem Zeitpunkt genau richtig, dieses Projekt zu machen oder zu widersprechen?

00:25:39: Ich habe die ganze Zeit genickt.

00:25:41: Ich gehe da voll mit.

00:25:42: Das hat genau diese Fragen aufgeworfen.

00:25:44: Also von, ich meine, wir waren ja nicht komplett analog vor der Pandemie.

00:25:47: Aber trotzdem macht man immer wieder diese Gegensätze auf.

00:25:50: Und ich glaube so... aus diesem Vollzeit-Digitalen heraus, dann die Fragen aufzuwerfen, wie viel ist jetzt sinnvoll, was war herausfordernd, aber welche Herausforderungen lassen sich auch dadurch kompensieren?

00:26:02: Und ich glaube, dafür hat der ZWZ den Raum geboten und gerade durch die Istandserhebung war dann einfach der... die Möglichkeit in der Zeitpunkt da, welche Herausforderungen ergeben sich?

00:26:12: Und wie kann man die jetzt aber systematisch angehen und lösen?

00:26:15: Wie können wir uns jetzt in den Fachcommunities darüber austauschen?

00:26:18: Und die CZW hatte ja auch zum Ziel, die Lehre im Rahmen von Zollprojekten weiterzuentwickeln.

00:26:24: Das heißt also, basierend auf den Herausforderungen zu schauen, wie kann ich die einzelnen angehen und lösen, welche Möglichkeiten gibt es dafür?

00:26:32: Genau, also der Ansatz von DZW-Paste finde ich genau deshalb in diese Situation.

00:26:38: Und was hatte ich noch in anderen Gedanken?

00:26:42: Der entfiel mir aber gerade.

00:26:43: Aber genau.

00:26:44: Und das, was ich halt vorhin meinte, dass diese Lösungen, die dann ad hoc entwickelt wurden, im Rahmen der Communities einfach noch mal weiterentwickelt werden konnten.

00:26:51: Ich möchte noch auf ein historisches Ereignis eingehen, was ja in der Zeit von D-Z-C-Zweilag nämlich, also ich finde es, ja, es ist historisch.

00:27:01: Die KI kam auf den Markt.

00:27:05: Und auch das hat ja die ZWC-Zweienstück begleiten können.

00:27:10: Zum Beispiel fällt mir jetzt gerade ein Lerender hat dann getestet, wie kann ich den KI in Rollenspielen verwenden?

00:27:20: Das war ein kleines Hotelprojekt auch.

00:27:22: Aber auch das KI-Netzwerk, was entstanden ist, ist ja eine Antwort darauf, wie kann man damit umgehen?

00:27:29: Also da tauschen sich Lerende.

00:27:31: darüber aus, wie sie damit umgehen.

00:27:35: Vorletztes Mal war zum Beispiel ein ganz toller Beitrag einer Lehrenden dazu, wie sie mit Seminararbeiten umgeht und KI eingesetzt werden kann, wie sie das begleitet und wie Studierende darüber reflektieren müssen oder sollen, dass sie KI verwenden und was sie ihnen gebracht hat.

00:27:58: Also das hat ja D-II-CII glücklicherweise auch ein Stück begleitet, die Einführung von KI.

00:28:05: Auch dadurch, dass das nochmal verlängert wurde, der ganze Projektzeitraum.

00:28:13: Das war sehr glücklich.

00:28:14: Also das war aus zwei Gründen glücklich, weil wir am Anfang Schwierigkeiten hatten noch in der Pandemie.

00:28:21: Erstens mal mussten wir uns selbst anders organisieren, logischerweise.

00:28:25: Aber auch lehrende waren müde.

00:28:28: So lief es am Anfang langsamer an und dann wurde das Ganze verlängert und konnte damit auch noch ein Stück die rasende KI-Entwicklung begleiten.

00:28:45: Da wären wir gleich noch mal zu kommen.

00:28:46: Ich würde abschließend noch mal zitieren aus dem Antrag, das Projekt DZC II adressiert, vier Herausforderungen, digitale Kompetenzen von Studierenden in der grundständigen Lehre entwickeln.

00:28:59: Check habt ihr gerade schon ganz viele Beispiele genannt, was da gemacht wurde und wie dort gearbeitet wurde, didaktisch fundierte digitalisierte Werkstatt und Laborarbeit ermöglichen.

00:29:08: Auch da würde ich sagen, sind wir einen Riesenschritt weiter und es wird spannend, wie wir das demnächst mitnehmen.

00:29:13: Das hat bei mir auch gerade noch den Anklang gegeben, dass wir zu dieser digitalen Werkstatt und Laborarbeit unbedingt mal ein Podcast machen müssten.

00:29:21: Den didaktisch fundierten Einsatz eines OER-Aufgabenpools für Mathematik als Grundlagenfach etablieren, auch dort ist diese OER-Aufgabenpoolgruppe sehr weitergekommen im Rahmen des Projektes.

00:29:32: Da wird es spannend sein, mit den Kollegen, Kolleginnen aus der Matte zu gucken, wie das weitergeht.

00:29:39: Auch da haben wir ja uns diese Woche wir drei schon mal in die Augen geguckt und versprochen, dass das HDS da auf jeden Fall dranbleibt.

00:29:47: und ein gemeinsames didaktisches, technisches und rechtliches Verständnis für digitales Prüfen schaffen, der auch schon drüber berichtet, dass es der vierte Punkt, was da an Erfolgen aufzuzeigen ist.

00:29:59: Also alles angegangen, vieles anders entwickelt, als wir es damals beim Antrag schreiben gedacht haben, aber das heißt nicht, dass es... schlechter ist, aber es war dann doch eben ganz anders.

00:30:11: Du hast gerade das Beispiel KI auch nochmal angesprochen, Kathrin.

00:30:14: Und damit sind wir nämlich schon aus unserer Zeit rausgelaufen, sodass ich zu unserer Abschlussfrage komme, die wir dieses Jahr in dieser Staffel allen im Podcast gestellt haben.

00:30:25: Für nächstes Jahr überlege ich mir dann wieder eine neue Abschlussfrage.

00:30:28: Aber die fünfundzwanzige Abschlussfrage ist alle reden über KI und AI.

00:30:32: Wie geht ihr mit dem Thema um oder was beschäftigt euch?

00:30:35: im Bezug auf Lehre und KI und AI im Moment am meisten.

00:30:38: Ella, willst du mal starten?

00:30:41: Ich habe mir, glaube ich, am meisten mitgenommen aus einem KI-Netzwerk treffen, im Rahmen von D-ZCCR.

00:30:47: Und zwar ging es um eine machtkritische Perspektive auf die KI.

00:30:50: Und am Ende waren wir alle etwas erschlagen zu gegebener Maßen und auch in so einer Ohnmachtsposition.

00:30:57: Und was ich aber total toll fand, dass die ReferentInnen vom Scouts AI es noch geschafft haben.

00:31:03: dem was entgegenzusetzen, nämlich immer zu sagen, lasst euch nicht von diesem Narrativ, man kann eh nichts dagegen machen und meine Daten haben jetzt eh schon alle und man kann den was entgegensetzen und macht das immer wieder zum Thema, macht das auch in der Lehre zum Thema, immer wieder eine kritische Haltung einzunehmen und sich das einfach zu vergegenwärtigen.

00:31:24: und darüber zu sprechen.

00:31:25: Und ich glaube, es ist auch total wichtig, das sind rasen, schnelle Entwicklungen, um anzuerkennen, dass wir da alle lernen und voneinander lernen.

00:31:32: Und vielleicht nimmt es auch den Druck für Lehrpersonen, dass sie das nicht alles wissen müssen, sondern dass es wichtig ist, da gemeinsam mit Studierenden in der Reflexion zu geben.

00:31:42: Das ist so, genau.

00:31:43: Das habe ich mir mitgenommen aus dem Treffen.

00:31:45: Okay.

00:31:45: Und die Netzwerktreffen besuchen oder unsere Reihe KI-Ed-Campus besuchen, da kriegt man immer mal wieder ganz gute Kann man sich anstecken lassen und manchmal kriegt man vielleicht die Rückversicherung, dass man schon gar nicht so auf dem ganz schlechten Fahrt unterwegs ist.

00:32:02: Kann ich nur empfehlen?

00:32:03: Ja,

00:32:03: wunderbar.

00:32:04: Das war Ellas Empfehlung.

00:32:05: Katrin, wie geht es dir mit dem Thema KI und AI?

00:32:08: Das beschäftige ich dich da in Bezug auf Lehre im Moment.

00:32:11: Tatsächlich sind es sehr ähnliche Punkte, wie sie Ella genannt hat.

00:32:15: Wie bleibt KI ein Werkzeug?

00:32:18: Wie entwickeln wir unsere ethische Haltung?

00:32:23: Oder behalten Sie zu dem ganzen Thema und wie lernen wir hier gemeinsam.

00:32:30: Vielleicht auch experimentieren wir oder probieren wir aus.

00:32:34: Erinnere mich auch an viele Treffen innerhalb des Verbundes, wo wir immer mal wieder mit viel Spaß auch ausprobiert haben.

00:32:42: Ich finde, das sollte auch nicht verloren gehen an dem Ganzen.

00:32:46: Der Spaß.

00:32:47: Das ist doch ein wunderbares Schlusswort.

00:32:49: Der Spaß an der Lehre und auch Spaß am Experimentieren mit KI und AI.

00:32:54: Den sollte man nicht verlieren.

00:32:55: Ich danke euch beiden recht herzlich für das Gespräch und für diesen... Rückblick auf D-II, C-II und den Ausblick, den wir gewagt haben, um zu gucken, was wird uns wahrscheinlich auch in den nächsten Jahren begleiten und wo kann die Hochschulidadik Sachsen da auf das Fundament, was D-II, C-II gelegt hat, zurückblicken und dieses auch nutzen und weiterentwickeln.

00:33:15: Euch beiden auch für diese Arbeit ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle.

00:33:18: Stellvertretend euch beiden für alle Mitarbeitenden im Projekt, die immer noch da sind, die mal da waren, die wieder gegangen sind.

00:33:25: Es waren unheimlich viele.

00:33:26: Es war ein... Das wurde am Anfang dieser Podcast, Folge ja schon klar, elf Hochschulen, vier Schwerpunkte, fünf Fächer.

00:33:34: Zwei plus zwei Communities bleiben.

00:33:37: Katrin hat gar nicht gesagt, wie viele Befragungen und Erhebungen es sind, aber die Zahl ist deutlich zweistellig.

00:33:43: Da ist unheimlich viel.

00:33:44: Es gibt viele verschiedene Podcast-Folgen, die mit D-Zwei-C-Zwei-Kolleginnen und Kollegen entstanden sind oder mit Lehrenden, mit denen wir in D-Zwei-C-Zwei zusammengearbeitet haben.

00:33:53: Wir werden sie alle hier in den Shownoten nochmal verlinken.

00:33:56: All diesen Menschen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön und allen Zuhörern und Zuhörern ein herzliches Dankeschön für ... dass immer so fleißige Lauschen und auch uns immer mal Tipps geben, wen wir noch mal einladen sollen.

00:34:08: Damit schließt die fünfundzwanziger Staffel vom Podcast Trafuhaus Lehre und wir hören uns alle wieder und viele sehen wir mit Sicherheit auch mal digital oder in Präsenz in sechsundzwanzig.

00:34:21: Vielen herzlichen Dank.

00:34:22: Danke dir.

00:34:23: Danke und noch mal ein Dank an unsere großartigen Kolleginnen im Verbund.

00:34:29: Ja, Riesenapplaus.

Über diesen Podcast

Im Trafohaus//Lehre sprechen wir mit Lehrenden, Studierenden und Forschenden über ihre Lehrkonzepte, Erfahrungen, Forschungsergebnisse, Tipps und Tricks zum Lehren und Lernen an Hochschulen. In den Zeiten zwischen den Semestern ("vorlesungsfreie Zeit") sprechen wir vor allem mit Kolleg:innen des Third Space (Hochschuldidaktik, Lehrentwicklung, Hochschulmediendidaktik, ...).

Der Podcast läuft seit dem 9. April 2020. Im Durchschnitt veröffentlichen wir eine Folge pro Monat. Keine Folge ist länger als 30 Minuten.

Der Podcast wird von der Hochschuldidaktik Sachsen (HDS) produziert. Die HDS unterstützt mit ihren Angeboten Lehrende in Sachsen bei der Professionalisierung ihrer Lehrtätigkeit und dient der Gestaltung und der Verbesserung der Lehr- und Lernkultur an den Hochschulen Sachsens.

Wir freuen uns über Anregungen und Themenvorschläge per Mail an geschaeftsstelle@hd-sachsen.de!

Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

von und mit Dr.in Claudia Bade

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