Hochschuldidaktik Sachsen
00:00:08: Liebe Zuhörerinnen und Zuhöre, herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Podcasts Drafuhaus Lehre.
00:00:14: Und herzlich willkommen lieber Ivo von der Stiftung Innovation in der Hochschullehrenschön, dass du da bist!
00:00:20: Ja vielen Dank für die Einladung, liebe Claudia.
00:00:23: Jetzt habe ich damit über Stiftung, Innovation in der Hochschullehrerin nicht stolpere und nicht einfach nur Stil sage wie die Stiftungen ja in der Zwischenzeit glaube ich landaufland so abgekürzt wird.
00:00:34: Ivo gar nicht mit vollem Namen vorgestellt.
00:00:36: Iwo Pfannenberg ist Leiter des Bereiches Transfer in der Stifting.
00:00:42: er kann das wahrscheinlich gleich noch viel besser beschreiben als ich Und dieser Arbeitsbereich hat einen wichtigen Meilenstein gehabt.
00:00:49: vor einigen Tagen sind glaube Wir nehmen auf am siebenzwanzigsten März, kann man fast noch von Tagen reden.
00:00:56: Der Transferkiosk ist da, Applaus für das Ergebnis und da wollen wir heute ein bisschen drüber reden.
00:01:05: Ich hoffe, dass es machen.
00:01:06: Starten wir aber mit der Frage zum Warmwerden was gute Hochschullehre für dich ausmacht lieber Ivo?
00:01:11: Und du hast natürlich auch andere Erfahrungen als ... dass du mit deinem Berufsleben bei der Stil sozusagen gestartet bist.
00:01:18: Also, falls du das noch irgendwie einbringen möchtest bei der Beantwortung dieser Frage was du eigentlich sonst auch so schon in Hochschullehre gemacht hast dann herzlich gerne denn ich habe dich ja wirklich gerade nur sehr kurz und knapp vorgestellt.
00:01:28: also... Was macht gute Hochschulehre für dich aus?
00:01:31: Ja, ich glaube das ist tatsächlich... Man könnte sagen es ist ein bisschen biografisch gewachsen was ich unter guter Hochschullehre verstehe und ja also so zwei drei Stationen.
00:01:41: vielleicht kann man sagen dass ich mal an der Universität Hamburg und an der Hochschule Empten leer als Hochschulidaktiker unterwegs war.
00:01:49: Und auch im Master of Higher Education und genau das ist glaube ich etwas was man wissen muss man uns vielleicht aufwissen dass ich lange selber unterrichtet habe.
00:01:57: Also sozusagen die diese.
00:02:00: Also es ist eine Herzblutgeschichte gewesen.
00:02:03: Aber das gefragt, was gute Lehre für mich ist und das ist für mich ein bisschen schwierig zu erläutern weil es ist sicher sogar im Wissenschaftsrat Papier dass wir da noch keine gute Definition von haben.
00:02:13: aber Für mich wäre das und dann nehmen wir vielleicht mal Hartmut von Hintig Da ist glaube ich ganz viel drin Was der Mal gesagt hat Ende der sechziger wenn Ich mich recht entsinne da hat er gesagt Leeren oder gute Lehren Das ist ein Verfahren durch das ich sichern möchte, dass du siehst was Ich sehe.
00:02:32: Und das ist etwas, was ich sagen würde da steckt viel drin aber nicht meines Erachtens noch Nicht alles.
00:02:37: also für mich Ist das eigentlich so Etwas wie Also Dass Du siehst Was Ich Sehe Das Geht Ja In Jekliche Richtungen.
00:02:44: Also Das Kann Man An Sagen Dass Du Das Gleiche Problem Siehst Was ich auch sehe mit Mit Einer Spezifischen Expertise und Eigentlich geht's Darum Man Könnte Sagen dass man die Praxis des jeweiligen Gegenstandsbereichs lernt oder versteht.
00:03:00: Und damit meine ich also nicht nur die Praxispraxis, sondern ich meine durchaus auch zum Beispiel die Forschungspraxis – die Denkkolektive und da ist sehr, sehr viel Implicites dabei.
00:03:10: Da würde ich gerne einmal ganz kurz einen ganz, ganz kleinen Exkurs wenn ich darf sonst musst du das wieder wegschneiden sagen weil für mich geht es eigentlich darum was ist denn eigentlich zu lernen?
00:03:20: Das ist zu lernen sind meines Erachtens Konventionen und Konventionen im Sinne von institutionalisierten Lösungen von Koordinationsproblem.
00:03:31: Ob das jetzt Begriffe sind oder Konzepte, oder Prozeduren... Das ist dabei, also das spielt alles eine Rolle.
00:03:41: Also es geht eigentlich darum, wie soll ich das sagen?
00:03:45: Wenn du forscht dann hast du ein bestimmtes Vorgehen Und wie ist dieses Vorgehens genau?
00:03:50: Welche Entscheidungen triffst du dabei?
00:03:52: Das muss man eben lernen.
00:03:54: Und das ist kein träges Wissen, sondern das ist etwas was ich oder mit Fleck könnte man sagen, dass man auch sagen würde, man wird irgendwie ein Teilnehmer von einem Denk-Kollektiv und das wäre für mich gute Lehre wenn es gelingt.
00:04:11: Okay, die Idee von dem Denk-Kollektiv finde ich natürlich super spannend.
00:04:15: Da könnten wir jetzt glaube ich auch lange darüber reden.
00:04:18: was mir aber natürlich wenn ich das sagen darf auch gleich als Thema nochmal aufgefallen ist es dass wir jetzt sehr bei der konkreten Lehrsituation waren.
00:04:27: das triggert die Frage ja auch an und trotzdem ist ja häufig Hochschullehrer.
00:04:32: auch vieles was du hast eben Forschung erwähnt ne?
00:04:34: Was nicht nur in der konkreten Lehr Situation stattfindet.
00:04:39: Dazu kommen wir ja aber vielleicht sogar, wenn wir über den Transferkios gereden.
00:04:43: Weil Leere eben da auch eine zentrale Rolle, denke ich, spielt.
00:04:48: Aber warum heißt denn das Zentrale?
00:04:52: So ist denn das zentrale Transferformat der Stiftung überhaupt isst.
00:04:55: also das kannst du besser beantworten als ich.
00:04:57: Transferkias und was soll diese Metapher auch ausdrücken darüber wie ihr Transfer versteht oder Transfer euch auch wünscht?
00:05:06: zum Thema Hochschullehrer
00:05:08: Ja Also erst mal glaube ich, es ist ein Baustein der ganzen Stiftung.
00:05:13: Also das Transferkios ist nicht genau das Element was den Transfer sicherstellt.
00:05:19: Das ist gar nicht... Dazu ist er gar nicht in der Lage weil Transfer normalerweise ja über Personen funktioniert.
00:05:25: Und da gibt es auch durchaus viel Kritik an Portalen und Ähnlichem, also gibt's sogar ganze Abhandlungen darüber, dass das vielleicht sogar nicht funktionieren oder nicht funktionierend kann.
00:05:36: Ich glaube, das ist nicht das was uns umtreibt, sondern für uns ist es ein Instrument, um überhaupt Menschen in Kontakt zu bringen.
00:05:43: Da ist dieser Transfer der Kioskbegriff genau der richtige, denke ich.
00:05:48: Also beziehungsweise die Kombination aus Transfer-Kiosk passt da genau.
00:05:52: Das ist etwas, was niedrigschwellig ist, was irgendwie funktioniert wo man sich trifft, wo wir miteinander in Austausch gerät, wo aber auch Sachen zu finden sind die man braucht, die man total dringend benötigt.
00:06:05: also wenn man abends nochmal kurz irgendwie die Milch für den Kaffee am nächsten Morgen holt an sowas denke ich und dann trifft man jemandem man kommt in einen Austausche und man redet Man nimmt etwas mit und kann das dann wiederum im Idealfall besser verwenden für das, was man zukünftig zu tun hat.
00:06:23: Also sozusagen so etwas, was leicht ist, was niedrigschwellig ist, etwas, wo ich mir die Empfehlung hole... Jetzt hast du auch noch zum Transfer was gefragt.
00:06:36: Das ist ja ein sehr schwieriger Begriff oder der wird ja auch sehr unterschiedlich gehandhabt.
00:06:41: Und was wir, wo wir nicht anschließen das ist beim klassischen Wissenstransfer aus einer Hochschule also aus der Forschung in die Praxis.
00:06:49: Sondern Wir haben da den Vorteil ohne dass ich jetzt hier eine komplette Definition abgeben will.
00:06:57: den Kontext eigentlich teilen, also das ist der Kontext Hochschule.
00:07:01: Das ist anders als Forschung und Praxis wo die eigentlich wenig geteilten Kontext haben.
00:07:08: Darum haben wir es da ein bisschen leichter.
00:07:10: wenn gleich ich auch sagen würde.
00:07:12: manchmal ist auch man denkt dass der Kontex der Gleiche ist.
00:07:16: Es ist dann aber doch nicht.
00:07:17: Also du schmunzeltst ja du schanzt das zu kennen.
00:07:19: Ja also das gibt's genauso Übersetzungsproblemen wie wie anderen Orts auch.
00:07:25: Also das muss man berücksichtigen, dass etwas was ich in den Geisteswissenschaften entwickelt worden ist sehr schwierig dann in den Ingenieur-Wissenschaften anzuwenden ist weil es einfach eine andere Sprache ist.
00:07:36: und da muss man eben darauf eingehen, dass wir genau... Dass man das auch verstehen kann.
00:07:43: Aber das ist ja glaube ich auch einer unserer immer wiederkehrend in Herausforderungen als Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, dass wir Transfer auch nicht heißt eins zu eins sondern ich entdecke dann für mich Lehrstellen die ich dann aber auch durch mein Wissen wiederfüllen kann.
00:07:58: Und durch meine Kenntnisse da bin ich ein bisschen bei dem was du sagst, was du zur Lehre gesagt hast ne?
00:08:04: Dann geht es vielleicht nicht darum im Sinne von Händig das Du siehst was Ich sehe und das verstehst Sondern was anderes siehst, aber trotzdem damit irgendwie arbeiten kannst weil du gewisse Kompetenzen wiederum mitbringst wie du das auf deinen Kontext zuschneiden kannst.
00:08:20: Genau also da greift Händich meines Erachtens auch zu kurz nämlich das wäre ja dann sozusagen die reine Übertragung.
00:08:25: dabei habe ich nicht vollendet aber dabei stehen zu bleiben ist blöd sondern dass man dann eigentlich auch sagen kann naja ich kann das kritisieren und ich kann gegebenenfalls sogar eine bessere Lösung vorschlagen oder ich kann aus dem was wir gemeinsam entwickelt haben noch etwas anderes neues herausziehen.
00:08:38: darum geht es im Transfekt.
00:08:42: Das ist sozusagen eine Inspirationsquelle.
00:08:45: Aber es ist jetzt nicht so, da ist es so und so gemacht.
00:08:48: Jetzt mache ich das ganz genau so nach.
00:08:50: Das wäre fatal wenn man das probiert.
00:08:54: Ich glaube, da müsste mir noch mal helfen.
00:08:56: aber bei einfachen Lösungen mag das einfach gehen.
00:08:59: Und die komplizierter oder wenn sie gar komplex sind geht's dann nicht mehr.
00:09:03: Ja, pass auf.
00:09:03: Ich schmeiß dir eine komplexe Situation vielleicht komplex.
00:09:06: hinfällig ist sie das gar nicht für dich wenn ich jetzt als Lehrende und ich habe ja hier diesen schönen Job dass sich die Hochschuldidaktik Sachsen leiten darf ich bin aber auch Honorar-Professoren für Hochschuldidaktik und Lehrkompetenz an der TU Bergakademie Freiberg also an einer Universität wo eben sowas wie Bildungs- und Geisteswissenschaften gibt es da gar keine Fakultäten sehr technisch organisiert, wie der Titel der Hochschule schon sagt.
00:09:29: Wenn ich jetzt das erste Mal euren Kiosk in euern Kioskkomme was würde ich da konkret finden?
00:09:34: wenn ich jetzt neugierig bin und sage Mensch jetzt habe ich das im Newsletter gesehen den gibt es jetzt diesen KiosK.
00:09:39: Ich gehe da mal hin um die Ecke und guck ob ich da die Milchkriege die ich brauche oder was ich da überhaupt kriege.
00:09:44: Was würde ich kriegen konkret?
00:09:46: Und was nehme ich idealerweise mit?
00:09:48: oder was kann ich sogar reingeben?
00:09:51: Ja also alles gute Fragen.
00:09:53: erstmal Ganz allgemein, du siehst da fördergründlich alle von der Stiftung geförderten Projekte meistens mit einer Kurzbeschreibung.
00:10:01: Wir müssen bei einigen noch ein bisschen nachliefern.
00:10:04: Da waren die nicht im Ursprungsportal und das sozusagen ist noch nicht vollständig aber das sind wenige also alle Projekten und was Sie im Einzelnen getan haben.
00:10:15: Das heißt also, wenn du gucken möchtest.
00:10:17: Wenn du vielleicht selber ein bespezifisches Thema hast dann könntest du gucken gibt es dazu schon Projekte und dann könntes mit den Kontakt aufnehmen.
00:10:24: Also da sind viele abgeschlossen viele laufen aber noch.
00:10:28: das siehst Du auch da und du siehst meistens auch in Ansprechpartner beziehungsweise wüsstest wie du googeln müsstest um diese Person zu identifizieren?
00:10:36: Das Besondere und ich glaube dass ist auch relativ einmalig sozusagen noch einen anderen Objekttypen, denn wir das aber ich glaube eine andere Kategorie haben und da geht es um die Maßnahmen.
00:10:49: Also Maßnahmen damit meinen wir eigentlich alle Aktivitäten, die so in den Projekten gelaufen sind und dass ist etwas Besonderes.
00:10:57: Ich glaube, das findet man nicht so ganz häufig.
00:10:59: könnte es noch vielleicht bei Patternpool oder anderen finden Lehrmethoden oder ähnliches, dass sozusagen Aktivität Lösungen, die erarbeitet worden sind, die da niedergelegt sind.
00:11:10: Das Besondere an diesen Lösungen ist, dass wir nicht typischerweise das was man aus dem Projektbericht kennt.
00:11:16: Dass wir versuchen nicht in die Vergangenheit zu denken so nach dem Motto Was habt ihr gemacht?
00:11:20: und dann wird er gelangt und breit erklärt was man im einzelnen gemacht hat?
00:11:24: Sondern wir denken in die Zukunft.
00:11:26: also die Maßnahmen sind so.
00:11:27: was können andere eigentlich aus denen was ihr da gemacht habt?
00:11:31: Was könnt ihr damit nehmen?
00:11:32: Also worauf müssen die achten?
00:11:34: Was könnte empfehlen?
00:11:35: Vielleicht sogar ist es komplett anders.
00:11:37: Also, wir haben das und dass ausprobiert.
00:11:39: Das hat nicht so richtig gut funktioniert.
00:11:41: Darum würden wir jetzt empfehlen, dass ihr das und das macht.
00:11:45: Weil das haben wir dann auch gemacht.
00:11:47: Und das war viel erfortsprechender als das andere.
00:11:50: Das heißt also Es sind ganz konkrete Ideen.
00:11:54: Diese konkreten Ideen, die haben wir versucht zu sortieren bzw.
00:11:58: Wir fragen nach einer Sortierung.
00:12:00: Wir haben ein Kategoriensystem, ein sehr ausgefeiltes Kategoriensystem entwickelt, da sind viele Filter dabei.
00:12:06: Also so was wie betrifft es die Lehre?
00:12:10: Betrifftes Curriculumentwicklung?
00:12:12: Betrift ist die Leitung von Hochschulen und so weiter.
00:12:15: Ist das im Supportbereich angesiedelt
00:12:17: usw.?
00:12:18: Aber nicht nur das sondern auch wer sich über überlegen möchte, wie das ist mit Projekte durchführen und so.
00:12:25: Auch das haben wir sozusagen Metrin oder Evolution Qualitäts-Richerungsmaßnahmen Und all das kann man finden Und im besten Fall findet man eben nicht nur diese Maßnahmen, sondern gegebenenfalls auch das Material, was man braucht.
00:12:41: Also irgendwelche Checklisten und Handreichungen usw.
00:12:44: Das kann man da auch finden.
00:12:46: Jetzt haben noch viele Projekte zusätzlich recht viel publiziert.
00:12:53: Diese Publikation findet man auch.
00:12:55: Wir haben inzwischen angehend oder ungefähr hundertfünfzig Publikations aus den Projekten heraus im Transferkios, die stehen da typischerweise nicht alle sind hier hochgeladen.
00:13:09: Aber es gibt einen Ding zu diesen Publikationen oder manche sind auch hochgeladet also je nachdem und es wären rein theoretisch dann auch andere Sachen.
00:13:18: Man kann auch noch andere Links einsetzen zu Videos, YouTube Videos oder ähnlichen Dingen Podcasts zum Beispiel auch.
00:13:27: ja ganz wichtig geht eben auch das.
00:13:30: Also sozusagen ein umfängliches Angebot und wir haben versucht es so aufzubauen, dass Portale wie Portale die eigentlich ganz gut funktionieren, wenn man sagt, man sucht eine Wohnung oder so, dass man in wenigen Klicks genau sozusagen das Angebot rausfiltert was man gerne hätte.
00:13:53: Das ist das, was uns umtreibt und das haben wir probiert.
00:13:59: Ziel dieses Transfer-Kiosks, jetzt hätte ich fast Transfer-Chaos gesagt.
00:14:03: Das ist es hoffentlich nicht, sondern ich hoffe, es wird nie in einem Transferchaos enden!
00:14:09: Manchmal kann das auch was Positives haben und ich wünsche es euch nicht, also in der nächsten Zeit auf jeden Fall nicht.
00:14:16: Diese Transferskiosk ist ja dann auch als Ziel dieses konkurrenzfreie Zusammenarbeiten in der Lehre fördern ... habe ich so ein bisschen rausgehört.
00:14:27: Also dadurch, dass man sehr bereitwillig ist zum Teilen auch zum Teilen im Sinne nicht... ..."Hey wir zeigen mal was wir hier tolles gemacht haben", sondern ja wir zeigen was wir tolles gemacht haben und wir zeigen euch aber auch vor allem das unter der Brille wie man damit weiterarbeiten kann.
00:14:40: Was wir begonnen haben, wie ihr das am besten Fall anwenden könnt, ist für mich auch immer ein Zeugnis davon.
00:14:47: in der Lehre muss man nicht konkurrenzorientiert denken, sondern man bemüht sich nicht als Konkurrenz
00:14:53: wahrzunehmen.".
00:14:54: Sehe ich das richtig?
00:14:55: Ja, ich glaube.
00:14:56: Das ist der große Plan eigentlich, der dahinter steht weil wenn man sich das genau anguckt was wir so tun dann tun ja sehr viele Hochschulen ähnliches und sie können extrem voneinander profitieren.
00:15:11: also wir können es ein bisschen so sehen dass man sagt man muss nicht immer wieder neu anfangen also das Rad nicht neu erfinden sondern man kann auf dem auch aufbauen was andere schon gemacht haben von deren Expertise profitieren.
00:15:24: Und ich glaube, das ist genau das, wo das große Potenzial drin liegt.
00:15:29: Dass man eben sagt... Man kann sogar die Leute ansprechen!
00:15:32: Also man kann sozusagen mit ihnen reden und ja, man können sie einladen und man kann gegebenfalls weitere Anträge mit ihnen zusammenstellen um die Sache noch besser voranzutreiben.
00:15:43: Man kann von ihrer Expertise profitieren.
00:15:46: also da ist glaube ich sehr viel drinnen und es geht genau darum dass wir das gemeinsam anfassen müssen dass wir gemeinsam, so stets glaube ich auch im Slogan, dass wir ja gemeinsam Hochschullehrer verändern.
00:15:57: Ja!
00:15:59: Ich würde gerne nochmal einen Schritt zurückgehen.
00:16:01: wie muss ich mir das vorstellen?
00:16:02: in den letzten Jahren?
00:16:03: Wie seid ihr in der Stiftung vorgegangen um dahin zu kommen, dass ihr jetzt diesen Transferkios so habt wie ihr ihn habt?
00:16:10: Jetzt aus der Curriculum-Entwicklung zum Beispiel arbeitet man ja mit Persona um irgendwie so auch unterschiedliche Akteure abzubilden in anderen Kontexten auch.
00:16:19: Aber wie muss sich mir das vorstellen?
00:16:20: Habt ihr... ...UserCase gemacht, habt ihr... ...große Analysen drüber laufen lassen?
00:16:26: Habt ihr da erst mal ein großes Forschungsprojekt rausgemacht.
00:16:29: Wie muss ich mir den Weg vorstellen hin zu dem was jetzt da
00:16:32: ist?".
00:16:33: Also tatsächlich gibt es Personas.
00:16:36: das haben wir auch gemacht.
00:16:37: Wir haben uns das systematisch angeguckt und wir haben eigentlich auch geguckt für wen bauen wir da eigentlich etwas und wo sind eigentlich diese Mehrwerte für die jeweiligen Zielgruppe?
00:16:47: Das haben wir uns sehr genau angegucht weil wir auch genau denken Also, wenn wir ein Portal machen und darüber uns keine Gedanken gemacht haben was denn eigentlich wer damit anfangen könnte dann haben wir glaube ich keinen guten Job gemacht.
00:17:01: Das hat uns lange beschäftigt und man muss deutlich machen das ist auch relativ schwierig.
00:17:08: Wir haben zwei Zielgruppen also die wir mit dem Portal ansprechen Zwei große Zielgruppe nämlich dass eine sind die da etwas reinschreiben Und es sind die die das nutzen Und die haben nicht die gleichen Interessen.
00:17:23: Also nach dem Motto, wenn ich etwas dokumentiere dann will ich eigentlich schnell damit fertig werden, damit ich meine Zeit wieder für anderes gebrochen kann und das Lesen wollen aber gerne total tolle vielleicht auch ausführliche Beschreibungen wie es jetzt im Einzelnen genau geht Und das clascht natürlich ein bisschen.
00:17:42: Also muss da sozusagen auch auf der Seite der Dokumentierenden ganz klar mehrwert sein, denn sonst würden sie ja nicht dokumentieren oder eben nur... Nicht so wie man sich das wünscht.
00:17:55: Das heißt also wir wollen gerade, dass es einen Kontakt gibt zwischen den Dokumentiertenden und die Nachnutzenden weil davon profitieren die Dokumentieren dann, dass sie sichtbar werden Weil ich glaube auch das ist etwas, was es ganz lange eigentlich vielleicht zu wenig gab.
00:18:11: Dass man einfach nur... dass man wertschätzt, was die Leute in diesen Projekten eigentlich alles geleistet haben und was sie tun.
00:18:16: Da können Sie stolz drauf sein!
00:18:18: Das betrifft das gesamte Projekt eben auch jeden einzelnen, jede einzelne Projektmitarbeiterin oder jedem einzelnen Projektmitarbiter, die können sichtbar werden.
00:18:26: also die können da auch mit mit Personen, einfach als Personen da sichtbar werden.
00:18:31: Und die können auch angesprochen werden und sei es vielleicht dass sie irgendwann dann bei einer anderen Veranstaltung in einer Hochschule dazu eingeladen werden zu diesem Thema oder einen Workshop geben und sich daraus wieder etwas Neues ergibt.
00:18:44: also das sind die Szenarien an die wir gedacht haben.
00:18:49: Ja, wir hatten den Fall tatsächlich schon wenn ich das als Anekdote erzählen darf.
00:18:53: Wir haben ja ein großes von der Stil gefördertes Verbundprojekt in der letzten Jahres abgeschlossen und dann kam die vor ein paar Tagen mal schon eine Frage rein Die Mitarbeiterin X finden wir die bei euch noch, die hätten wir gerne für unseren Expertenbeirat oder so.
00:19:11: Und das ist natürlich cool wenn das jetzt mit dem Transferkios noch selbstverständlicher wird.
00:19:17: Was ich natürlich auch mit ein bisschen Schmunzelgrad dachte aus der Erwachsenenbildung, kennen wir die Situation ja auch dass wir Veranstaltungen für eine gewisse Zielgruppe konzipieren und das tauchen ganz andere Teilnehmende auf.
00:19:28: da bin ich nochmal sehr gespannt ob euch das auch passiert.
00:19:31: also der Workshop umgang mit Geld und Co.
00:19:34: für Jugendliche und man denkt da kämen jetzt Jugendliche lernen wollen, wie sie das mit ihren Enkelkindern richtig machen.
00:19:42: Also sowas passiert einem ja vielleicht nicht in der anekdotischen Situation.
00:19:45: dann vielleicht auch dass zum Beispiel Zielgruppen da Teilnehmende drauf zugreifen.
00:19:51: Teilnehende ist jetzt da ein bisschen das falsche Wort aber Nutzerinnen und Nutzer die man erst mal gar nicht als Hauptzielgruppe oder so im Kopf hatte.
00:19:59: Da bin ich gespannt was ihr in ein paar Jahren erzählt.
00:20:01: Also wir können schon jetzt ein bisschen was erzählen.
00:20:05: Wir haben uns wirklich viele Szenarien ausgedacht, wie man den Transferkiosk nutzen kann.
00:20:12: Aber wir waren überrascht, dass es noch viel mehr Szenario zu geben scheint.
00:20:16: Neulich hat einen Projekt gesagt... Nö, wir benutzen den Transferkiosk als Wissensmanagement-System.
00:20:23: Also wir bauen da unser sozusagen unser gesamtes Business Management System rein.
00:20:27: Also wollen wir sowieso dokumentieren?
00:20:30: Also können wir das auch gleich nachnutzen.
00:20:32: Fand ich eine prima Idee und auf die sind wir tatsächlich vorher nicht gekommen.
00:20:36: Ach schön!
00:20:37: Das ist doch super.
00:20:38: also da sieht man dann schon wieder der nächste Transferebene, die so passiert.
00:20:42: was sich aber rausgehört habe es dass euch die Menschen besonders wichtig sind.
00:20:47: Das ist ja mit digitalen Tools vielleicht auch immer noch eine Herausforderung, aber ich finde das zog sich jetzt durch all deine Antworten.
00:20:52: Dass es immer wieder um diejenigen geht, die damit arbeiten, die davon hoffentlich einen Profit haben und sie dadurch auch gute Erlebnisse haben, dass Sie entweder sehen was da cooles von Ihnen dokumentiert oder eben coole Sachen, Ideen, Anregungen mitnehmen können.
00:21:07: Wie vernetzt ihr das denn?
00:21:09: Mit anderen Formaten wo man vielleicht eher auch so die Menschen im Vordergrund seht zum Beispiel eurer Turn-Comference, die es ja auch gibt?
00:21:15: also Ja, nicht von der Stiftung alleine organisiert wird.
00:21:18: Aber ja schon auch ein Element des Transfers der Stifthunk ist würde ich sagen?
00:21:23: Genau also da gibt es eigentlich zwei Antworten.
00:21:25: das für uns ist der Transferkurs tatsächlich etwas was da im sozusagen eine gute Möglichkeit ist um Menschen in Kontakt zu bringen und dass tun wir auch.
00:21:37: hier sind bei allen Events die die Stiftungen hat und wir werden das da sicherlich publik machen Dokumentationsworkshops geben oder auch andere Arten und so weiter.
00:21:45: Also wir tingeln tatsächlich ein bisschen durch die Gegend, aber wir machen das auch systematisch also dass wir sagen Das ist jetzt Teil des Begleitprogramms aller geförgerten Projekte Dass wir mit denen dann in den Austausch gehen.
00:21:59: Und ja Dann gibt es noch eine ganz wichtige Sache.
00:22:03: Man denkt immer, was tut denn die Stiftung dazu?
00:22:06: Aber ich glaube, die Striftung braucht es gar nicht immer.
00:22:10: Sondern der Transfekios ist ja in der Welt und wir haben eine Community, die gut funktioniert.
00:22:15: also ich könnte sagen das tut dann die Claudia Bade hier eigentlich darum dass er lebt Weil ich glaube, dass es viel schlauer ist wenn man das auch lokal und regional nutzt.
00:22:28: Also ich habe neulich mit einem Hochschuldidaktiker gesprochen Und da war eigentlich die Überlegung Kann der nicht regelmäßig da reingucken?
00:22:36: Er kennt seine Lehrenden viel besser als wir Die ganz weit entfernt sind und also sozusagen kleinere Satelliten oder sich zu überlegen Was kann, also inwiefern profitiere ich regional an der Hochschule oder lokal an der Hochschule von dem Transferkiosk für das was wir da tun?
00:22:54: Also die Ideen dann selber in die Hochschulle bringen und so weiter.
00:22:58: Und wie werden das facilitieren da wo es möglich ist und gehen aber auch davon aus dass das eigentlich auch selbst genutzt wird?
00:23:06: und wenn Personen denken dass dann mehr wird drin liegt dass sie das dann auch systematisch
00:23:11: machen.
00:23:12: Und dann sitzt dann natürlich Claudia Wade hier und hat mit Ivo Vandenberg auch häufiger schon Off the Record darüber gesprochen.
00:23:18: Aber du hast mir die Worte ja jetzt sozusagen in den Mund gelegt dazu, und sagt sich naja also wir haben halt diese coolen Stilprojekte über die wir coole Sachen machen und die wollen wir in den Transferkurs einstellen.
00:23:29: aber wir haben vielleicht noch andere sehr coole Sache.
00:23:32: Die muss ich dann wieder irgendwo anders einstellen.
00:23:34: könnten wir nicht auch andere coole Lehrentwicklungs Projekte die gar nicht stil gefördert sind da nutzen damit es eben noch größer wird und all das oder für andere Ebenen auch noch abbildet, die gar nicht über die Projektförderung oder anderes abgebildet sind.
00:23:49: Ist das ein Zukunftsszenario?
00:23:51: Also wir haben das gedacht so ist es nicht aber ich glaube es ist im Moment.
00:23:55: das ist nicht etwas was wir entscheiden sondern wenn sozusagen aus der Community heraus da wünsche sind, dann kann man darüber nachdenken.
00:24:02: Aber das bedeutet natürlich auch, dass das kostet Kapazitäten und das kostelt auch eine Umsetzung.
00:24:10: Wir müssen den Transferkios etwas umbauen, das sozusagen von außen nicht geförderte Projekte zugreifen können
00:24:16: usw.,
00:24:17: zerdrechtliche Geschichten und so.
00:24:18: Das ist überhaupt nicht ausgeschlossen.
00:24:20: Wir haben – und das vielleicht zwar hier auch nochmal gesagt – wir haben eigentlich eine Roadmap, so könnte man es sagen oder sind gerade dabei.
00:24:29: als wir den ausgeschrieben haben, schon viele Optionen mitgedacht.
00:24:32: Wir sind jetzt mit einer Basisversion rausgegangen und werden den erweitern.
00:24:36: also da wird es viel mehr drum herum geben und das was du gesagt hast ist eine der Möglichkeiten.
00:24:45: Das liegt aber daran was die Community sagt in welcher Priorisierung das auch statt zu finden hat und ob wir sozusagen da auch noch genügend Mittel haben, das dann umzusetzen.
00:24:55: Also sinnvoll tatsächlich darüber nachzudenken ist aber nicht die einzige Möglichkeit sondern man kann auch über andere Möglichkeiten nachdenken.
00:25:04: wenn man über Interoperabilität und das schwierige Wort einmal zu sagen redet Dann könnte man das ja auch anderen Orts und dennoch in irgendeiner Art zusammenbringen.
00:25:13: Auch da sind wir so ein bisschen dran und probieren Sachen
00:25:16: aus.
00:25:17: Ich frage das auch, weil wir gerade seitlich grad dran sind sehr viele unserer Sachen als Open Educational Resources oder Open Educational Practices immer so von Anfang an schon mitzudenken.
00:25:27: Nicht irgendwie add-on und dann können wir jetzt noch mal überlegen wie das OER oder OEP wird sondern die Publikation, die Veröffentlichung in diesem Kontext zu denken.
00:25:37: Und deswegen fühle ich mir das natürlich gerade ein, dass es schön wäre, es gäbe dort gute Verzahnungen und gute Schnittstellen damit wir auch nicht zu viele Bälle alle in der Luft halten müssen.
00:25:47: aber so wie ich euch alle in Stiftung kenne habt ihr das gut auf der Agenda für die nächsten Wochen-Monate Jahre
00:25:56: Genau, also was wir probieren ist ja eigentlich und da gebe ich dir total recht die... Also so aus der, wie sagst du mal, so aus dem Bedarf.
00:26:06: Ich habe weiher Fehler in Hochschulen.
00:26:08: Da haben Lehrende mir gesagt Ja wo finde ich diese Sachen denn?
00:26:13: Wo ist das?
00:26:14: Und wenn ich etwas gefunden hab, woher weiß ich denn dass es qualitativ hochwertig ist.
00:26:19: Das ist genau für mich auch passt mit wem kann dich darüber reden?
00:26:22: usw.
00:26:23: Das sind alles so Fragen die sie haben.
00:26:26: Und das ist etwas, was mich total umtreibt.
00:26:28: also das Systematischer zu machen, dass besser zugänglich zu machen so dass die Gestalterin von Hochschullehrer Lehrende und andere, dass die schneller an die Informationen kommen, die Sie benötigen, um einfach qualitativ hochwertig arbeiten zu können.
00:26:43: Jetzt hast du schon eine Sache vor einigen Minuten erzählt, was für euch auch überraschend war wie das genutzt wird.
00:26:49: Was ihr gar nicht antizipiert hattet von Anfang an.
00:26:53: Gab's in dem gesamten Prozess jetzt der letzten Wochen wirklich?
00:26:56: Ihr seid ja vor wenigen Tagen live gegangen.
00:27:00: Irgendwelche Überraschungen oder Geschichten, Anekdoten die du mit uns teilen kannst?
00:27:06: Wie ich gesagt habe, würde ich sagen ne.
00:27:09: Das ist ein bisschen schade aber ich glaube...
00:27:13: Ja auch schon eine positive Überraschung einfach,
00:27:17: dass man
00:27:18: gar nichts sagen kann.
00:27:19: Genau sehr beruhigend.
00:27:21: also wir haben nochmal vielleicht das einzige was man sagen könnte, dass es glaube ich leid.
00:27:26: also insgesamt ist er extrem gut angenommen worden und das würde ich Gespräche geführt mit Personen aus dem BMFTR und so, wie das sehr interessant fanden.
00:27:39: Aber das Einzige worüber glaube ich hin und wieder mal geredet wurde sind die KI-Bilder, die sozusagen bei einigen sehr gut sozusagen angekommen sind bei anderen eher nicht.
00:27:51: Da haben wir gute Gründe gehabt dass wir jetzt versucht haben so umzusetzen wie es jetzt ist genau aber da gab's ganz leicht.
00:27:59: also Die nehmen wir ernst und wir gucken uns das an.
00:28:03: Und dann vielleicht auch nochmal den Prompt oder ähnliches ändern, um zu gucken dass wir das noch ein bisschen besser machen.
00:28:08: aber ich glaube insgesamt ist das ja also ganz schön und wir hoffen eigentlich auch dass es so bleibt.
00:28:14: Also wenn da weiter was kommt, dann komme ich wieder vorbei und dann bringe ich auch eine Anekdote mit
00:28:20: Alles gut.
00:28:20: Ich bin jetzt sehr gespannt, wenn die Leute bis zum Ende dieser Podcast-Folge, denn wir sind fast am Ende gehört haben und Leute nicht nur in den Transferkreus gehen um sich die KI-Bilder anzugucken.
00:28:31: Da findet man auch viele andere tolle Sachen.
00:28:33: aber ihr dürft jetzt natürlich weil das so hervorgehoben wurde auch einmal die KI Bilder euch angucken.
00:28:38: Wir sind schon ziemlich lange am plaudern und fast am ende unseres Podcasts.
00:28:42: deswegen lieber Ivo bevor ich meine Abschlussfrage stelle denn sonst vergesse ich das vielleicht am Ende.
00:28:47: Herzlichen Dank euch alle, die ihr diesen Transferkios möglich gemacht habt.
00:28:51: Ich würde das gerne auch einmal im Podcast hier sagen.
00:28:54: ich finde es ganz toll dass ihr überlegt habt wir wollen nicht nur Projektdokumentation sondern wir möchten was anderes was auch mittel und langfristig anders wirken kann.
00:29:04: Ihr seid jetzt damit raus, ihr seid live gegangen.
00:29:07: Es scheint Auf jeden Fall auf mich den Eindruck zu machen, es wird angenommen und genutzt.
00:29:11: Und großen Dank an alle die das möglich gemacht haben und den Transferkiosk gebaut haben oder eingeräumt haben oder sich mal hinter den Tresen gestellt haben oder stellen werden.
00:29:24: also großes Dankeschön an alle Kolleginnen und Kollegen an dieser Stelle.
00:29:28: Und Abschlussfrage?
00:29:30: Warte ganz kurz, kann ich mich da noch mal anschließen?
00:29:32: Ja bitte.
00:29:34: Ich muss auch nochmal Danke sagen.
00:29:35: also Dank an das Team, danke an die Stil und eigentlich auch Danke an die Community.
00:29:40: Also du warst ja selbst Teil davon, die uns immer wieder mit Rat und Tat sozusagen zur Seite gestanden hat...
00:29:46: Und nervigen Fragen!
00:29:47: Das war der nervige Fragepart
00:29:50: Genau, also die sozusagen Herausforderungen.
00:29:52: Und wir haben das versucht zu challengen und ich glaube es ist uns ganz gut gelungen so dass wir da tatsächlich den auch nochmal ganz anders konzipiert haben im Laufe der Zeit als wie wir losgestiefert sind.
00:30:04: Also das ist sehr spannend gewesen eigentlich diese ganze Zeit ja.
00:30:08: Schön!
00:30:09: Darüber reden werden in einem anderen Podcast oder einem anderen Format.
00:30:13: jetzt haben wir ganz viel über ein großes Transformations ... Projekt gesprochen oder eine Sache, die auch Transformationspotenzial hat.
00:30:20: So eine Art der ja dieser Transferkios.
00:30:23: ich weiß gar nicht wie es anders umschreiben soll.
00:30:25: wenn du jetzt und das ist unsere Abschlussfrage aktuell in dem Podcast eine Veränderung für die Lehre hättest wo du das größte Transformations Potential siehst was wäre das?
00:30:35: Und warum ist sie deiner Meinung nach noch nicht Realität?
00:30:39: Ja also ich glaube dass hängt.
00:30:41: ja ich kann anfangen vielen Dank.
00:30:43: Ich glaube wir haben sogar schon mal irgendwann darüber gesprochen.
00:30:47: Das größte Potenzial, was ich sehe oder das größte leider nicht realisierte Potenziale ist derzeitige oder schon lange während Grundlagenstudium.
00:30:59: Also ich denke dass wir da gut daran tun sozusagen dieses Trägewissen, was aufgebaut wird oder aufgebaut werden soll, produktiv ist und dass es eigentlich nicht mehr angemessen ist in den heutigen Zeiten so vorzugehen.
00:31:18: Also das ist frustrierend, nicht nur für die Studierenden, die nicht wissen warum sie etwas lernen sondern auch für die Lehrenden, die dann irgendwann sagen, die haben ja gar nichts gelernt!
00:31:28: Und wenn man das einmal feststellt da muss man sagen, warum macht man das dann noch so weiter?
00:31:34: Das hängt sehr stark mit einer Vorstellung zusammen glaube ich, die wir haben durch Modelle die wir verwenden und wie aber falsch interpretieren.
00:31:44: Das ist ganz sicher die Taxonomie, also diese Lernstufen erinnern, verstehen, anwenden, analysieren.
00:31:52: Und das ist gar nicht als Entwicklungsstufen gedacht.
00:31:56: Das muss man ganz deutlich sagen.
00:31:59: Man kann auch einfach mit einem Problem anfangen.
00:32:02: Dann muss man sich zu diesem Problem die Lösung und das Wissen aneignen.
00:32:09: für Studierende und für Lehrende viel mehr Spaß genau so vorzugehen.
00:32:13: Und das ist eigentlich, was ich sagen würde, da sollte man von Anfang an tun.
00:32:18: oder um es nochmal ganz konkret zu sagen Uchschule sollte mit wissenschaftlichen Methoden und Vorgehen anfangen und nicht mit Grundlagen wissen.
00:32:28: Das wäre so bein Credo
00:32:30: Und mit der These schließen wir diesen Podcast, da habe ich nichts hinzuzufügen.
00:32:34: Lieber Ivo vielen herzlichen Dank für deine Zeit und dass du uns einen Einblick in den Transferkios gegeben hast – und eine steile These zum Abschluss!
00:32:41: Liebe Zuhörerinnen, liebe Zuhöre, herzliche Dank für die Aufmerksamkeit, die Sie diesem Podcast und unserem Gespräch geschenkt haben und wenn es Ideen und Anregungen gibt kennen sie die E-Mail Adresse der HDS und wissen sich an uns zu wenden oder mich zu wende um Vorschläge zu machen, Tipps zu geben oder auch Kritik zu äußern.
00:32:58: Vielen dank lieber Ivo.
00:32:59: Vielen Dank, liebe Claudia.
00:33:01: Schön dass ich hier sein durfte!